Laden...

Dominica: Hurrikan-Hilfe beim Karibikurlaub

Die kleine Karibikinsel Dominica wurde in der Nacht vom 18. auf den 19. September 2017 vom Hurrikan „Maria“ schwer getroffen. Nahezu die gesamte Inselinfrastruktur war davon betroffen. 90 Prozent der Häuser wurden schwer beschädigt, teilweise sogar ganz zerstört, Straßen wurden weggeschwemmt und Schlammlawinen verschütteten ganze Dörfer. Doch die Inselbewohner lassen sich nicht unterkriegen und blicken optimistisch in die Zukunft – auch dank des „VolonTourismus-Projekts“.

„Der Kategorie-5-Hurrikan hatte auch schlimme Auswirkungen auf die bevorstehende Tourismussaison“, so Kirsten Boucard von Discover Dominica http://discoverdominica.com in Stuttgart gegenüber pressetext. „Dadurch, dass auch zahlreiche Hotels und Unterkünfte schwer beschädigt wurden, ist die Hauptsaison, die im Dezember beginnt, sehr schwierig. Dennoch ist es einigen Hoteliers gelungen, ihre Häuser soweit herzustellen, dass wieder Gäste empfangen werden können.“

Wiederherstellung des längsten Wanderwegs der Karibik

„Das VolonTourismus-Projekt des Tamarind-Tree-Hotels http://tamarindtreedominica.com startet ab Januar 2018 mit einem einzigartigen Projekt“, so Boucard. „Die größten Sehenswürdigkeiten Dominicas sind die vielen Naturschönheiten – darunter auch der 185 Kilometer lange, quer durch die Insel verlaufende Waitukubuli National Trail (WNT) – der längste Wanderweg der Kleinen Antillen.“

Das Tamarind Tree Hotel hat einen Sektor dieses Trail „adoptiert“ und kümmert sich um die Wiederherstellung des Weges. „In Zusammenarbeit mit dem Amt für Forstwirtschaft, Naturschutz und Nationalparkverwaltung sowie der Verwaltung des WNT werden wir Segment 11 aufräumen, in Stand setzen und wieder wanderbar machen“, so die Hotel-Chefin Annette Peyer-Lörner, die gemeinsm mit ihrem Ehemann Stefan Lörner das Hotel betreibt.

„Die beiden speziell ausgearbeiteten Pakete sind Teil der Volontärtourismus-Initiative und bieten interessierten Gästen die Möglichkeit, sich aktiv an den Wiederaufbauarbeiten zu beteiligen und gleichzeitig von dem begleitenden Förster Wissenswertes über Flora und Fauna zu erfahren“, erklärt Peyer-Lörner.

Nachhaltiger Fremdenverkehr als Ziel

Tourismus spielt auf Dominica eine wichtige Rolle. Doch hat man hier einen anderen Weg eingeschlagen, als auf den meisten anderen Karibikinseln: Statt auf große internationale Hotelanlagen zu setzen, hat sich die 70.000-Einwohner-Insel, die gerade einmal 750 Quadratmeter groß ist, ganz dem Öko-Tourismus verschrieben und setzt auf kleine, privat geführte Unterkünfte.

Dominica wurde bereits fünf Mal in Folge von der Non-Profit Organisation Ethical Traveller http://ethicaltraveler.org unter den Top-10 der ethischen Reiseziele gewählt. Wesentliche Kriterien sind dabei die Einhaltung der Menschenrechte, das soziale Wohl der Bevölkerung sowie der Erhalt von Natur und Umwelt.

Erhoben wird dabei nicht nur der Status quo, sondern auch die Entwicklung in den vergangenen Jahren. Damit soll verdeutlicht werden, wie viel in einem Land zur Verbesserung der Lebensbedingungen unternommen und wie sehr auf soziale Aspekte, aber auch auf Naturschutz, Wert gelegt wurde. Dominica schnitt dabei immer mit Bestnoten ab.
Sehenswürdigkeiten eines Top-Reiseziels

Die Sehenswürdigkeiten der Insel sind neben dem WNT und den unzähligen Flüssen und Wasserfällen auch der Boiling Lake – eine auf 800 Metern Seehöhe liegende Thermalquelle, die als zweitgrößte der Welt gilt und nur über einen Fußweg erreichbar ist. Weltruhm erlangte Dominica auch als Drehort des Hollywood-Blockbusters „Pirates of the Caribbean“.

„Derzeit wird intensiv daran gearbeitet, dass Dominica wieder aufgebaut wird“, erklärt Boucard. „Und es gibt deutliche Fortschritte. Auch wenn die Saison in diesem Winter noch nicht vollständig durchstarten kann, wird das für den Herbst 2018 anvisiert“, so die Managerin abschließend.

Weitere Informationen über den Verlauf des Wiederaufbaus: http://dominicaupdate.com Kontakt für VolonTourismus auch über http://tropical-consult.de