Horror in der Karibik: Hotel-Security hält Deutsche mit Gewalt zurück

Hotel-Security hält Deutsche mit Gewalt zurück

Blanker Horror statt Strandurlaub nach der Thomas-Cook-Pleite


 
 
 

Es sind dramatische Tage für zehntausende Urlauber, die ihre Reise über den Pleitekonzern Thomas Cook gebucht haben. In der Karibik hat jetzt ein Hotelier sogar Kopfgeld auf Touristen ausgesetzt und versucht, sie gewaltsam festzuhalten. Im Video ist zu sehen, wie das Sicherheitspersonal den Hotelgästen die Koffer aus den Händen reißen will. Die Urlauber wehren sich mit Händen und Füßen.

Deutscher Urlauber: „Das kannst du keinem erzählen“

Es ist einfach nur bitter, wie der Urlaub für Zehntausende gerade endet. Statt entspannt am Strand zu liegen, müssen sie in Angst leben. In der Dominikanischen Republik versuchte ein Hotelier seine Gäste mit Gewalt an der Abreise zu hindern, weil der bankrotte Reisekonzern Thomas Cook die Rechnungen nicht bezahlt hat. Unter den betroffenen Touristen sind auch viele Deutsche. „Das kannst du keinem erzählen. Ohne Scheiß“, sagt ein Hotelgast im Video.

Aber es kommt noch härter: Urlauber Stefan Härtl erzählt, dass der Hotelier bei der Bevölkerung sogar ein Kopfgeld ausgesetzt hat, um die abgereisten Urlauber zurück ins Hotel zu holen, damit sie bezahlen.

Andere Unterkünfte sind bereits ausgebucht

Unterdessen versuchen viele Urlauber eine andere Unterkunft zu finden. Die meisten Hotels sind aber schon voll, erzählt Härtl. RTL hat das Auswärtigen Amt um eine Stellungnahme gebeten, wie den Reisenden im Ausland geholfen werden kann. Eine Antwort steht noch aus.