Virtuell unterwegs: Film-Locations in Zentralamerika und der Dom.Rep.

Samaná, Dominikanische Republik

 
 
 

Fünf Filme und Serien entführen vom Sofa aus zu verlockenden Filmschauplätzen in Zentralamerika und der Dominikanischen Republik.

Spannende Einblicke in die Länder Zentralamerikas und die Dominikanische Republik versprechen fünf Serien und Filme, die in der Region gedreht wurden. Ein Überblick.

Das Haus des Geldes (Panama)

Die Netflix-Serie spielt in ihrer dritten Staffel in Panama. Genauer gesagt auf dem Archipel der 365 tropischen San-Blas-Inseln: Die Protagonisten, Tokio und Rio, finden auf der Pelikaninsel Isla Pelicano Zuflucht. Der San Blas-Archipel, in der Sprache der indigenen Kuna „Guna Yala“ genannt, bietet traumhafte Strände und zahlreiche Möglichkeiten für Abenteuer- und Ökotourismus, sowie Vogelbeobachtungstouren und Seekajakfahrten.

Jurassic Park (Costa Rica)

Der Kinofilm „Jurassic Park“ von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 ist einer der großen Spielberg-Klassiker. In dem Film wird die fiktive Insel Isla Nublar genannt, die angeblich an der Pazifikküste Costa Ricas liegt. Der reale Drehort ist die unbesiedelte Insel im Pazifik, Isla del Coco. Die Insel, die seit 1997 zum UNESCO Welterbe zählt, zeichnet sich durch ihren Naturpark mit dichten Wäldern und außergewöhnlichen Wasserfällen sowie einer beeindruckenden Fauna mit Delfin- und Buckelwalarten und mehr als hundert Vogelarten aus. Mit ihrer artenreichen Unterwasserwelt ist die Isla del Coco ein Paradies für Taucher.

Fluch der Karibik (Dominikanische Republik)

Einige Szenen des Kinoklassikers „Fluch der Karibik“ von Gore Verbinski aus dem Jahr 2003 mit Johnny Depp in der Hauptrolle wurden auf der Halbinsel Samaná im Nationalpark Los Haitises im Nordosten der Dominikanischen Republik gedreht. Eine Erkundungstour durch den Nationalpark Los Haitises auf den Spuren von Captain Jack Sparrow mit seinen Höhlen, die teilweise Felsgravuren der indianischen Ureinwohner (Tainos) zieren und den dicht bewachsenen Inseln ist sehr empfehlenswert. Jedes Jahr zwischen Januar und März kommen etwa 2.000 Buckelwale in die Bucht von Samaná, um sich zu paaren.

Terminator 6: Dark Fate (Guatemala)

In „Terminator 6“ unter der Regie von Tim Miller aus dem Jahr 2019 mit Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton in den Hauptrollen, nehmen sich die Protagonisten des Films eine Auszeit, um an den Stränden Guatemalas, insbesondere in der Provinz Izabal im Nordosten des Landes zu entspannen. In den Villen bei Livingston, der Kleinstadt an der Karibikküste, in der die afrokaribischen Garifuna leben, finden die Darsteller türkisfarbenes Wasser und feine Sandstrände vor. Außerdem liegt in der Provinz die größte Hafenstadt Guatemalas, Puerto Barrios, die über ein reiches historisches Erbe aus ihrer Gründungzeit im Jahr 1500 verfügt.

A place in the Caribbean (Honduras)

In diesem Film von Juan Carlos Franconi (2017) reist der Protagonist, ein berühmter lateinamerikanischer Schriftsteller, nach Roatán, der größten Insel der Islas de Bahía in der Karibik. Die idyllische Karibikinsel 65 Kilometer nördlich vor der Küste Honduras‘ wird in dem Film Schauplatz dreier Liebensabenteuer. Sie ist umgeben von kleineren Inseln, „Cayos“, und Korallenriffen. Taucher können hier große Barsche, Muränen, Schildkröten sowie Rochen und in den Frühlingsmonaten auch Walhaie beobachten. Ein großer Teil der Bevölkerung gehört zu der indigenen Gruppe der Garifuna.